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E-Mail vs. De-Mail – Unterschiede auf einen Blick

Beim De-Mail-Verfahren handelt es sich um ein eigenes System, welches parallel zum normalen E-Mail-Verkehr existiert. Es unterscheidet sich von normalen Mailsystemen im Wesentlichen durch folgende Punkte:

  • Jeder Nutzer ist eindeutig identifizierbar. Für den Erhalt einer De-Mail-Adresse muss sich der Teilnehmer (Unternehmen, Behörde oder Privatperson) einmalig registrieren. Der De-Mail-Anbieter überprüft die Identität den Vorgaben des De-Mail-Gesetzes entsprechend auf Vollständigkeit und Richtigkeit (bei Privatpersonen i. d. R. durch Vorlage des Ausweises).
  • De-Mail bietet eine vergleichbare Sicherheit wie beim postalischen Versand von Nachrichten, unter anderem durch Verschlüsselung der Transportwege, eindeutige Identifizierung der Teilnehmenden sowie durch den nachweisbaren Versand und Empfang der Nachrichten. Der Austausch von Informationen via De-Mail ist daher "rechtssicher".
  • Nur beim BSI akkreditierte Unternehmen dürfen am De-Mail-Verbund teilnehmen und De-Mail-Adressen vergeben.
  • Der Versand von De-Mails ist i. d. R. kostenpflichtig (da es als elektronisches Gegenstück zum Brief konzipiert wurde). Für Privatpersonen gibt es jedoch zum Teil auch kostenfreie Angebote. Wie beim klassischen Brief gibt es auch noch besondere Versandformen wie z. B. das Einschreiben.

Ausführliche Informationen zum De-Mail-Verfahren sind auf der Internetseite des IT-Beauftragten der Bundesregierung abrufbar, darunter "Häufig gestellte Fragen zur De-Mail". Im Informationsportal De-Mail.info finden Sie unter anderem eine Übersicht der Teilnehmer.


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