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Vorsteuervergütung - Inländische Unternehmen

Aktuelle Information zu Nutzungsvoraussetzungen

Bitte beachten Sie, dass eine Nutzung des Beleguploads nur unter bestimmten Systemvoraussetzungen möglich ist:

  • Das JAVA-Applet funktioniert nicht mit Internet Explorer 12 und Google Chrome ab Version 42.
  • Bei der Benutzung von Mozilla Firefox müssen Sie ggf. persönliche Nutzereinstellungen beachten und das JAVA-Applet manuell herunterladen.

Bitte aktivieren Sie die Nutzung von Java-Applet bevor Sie Ihren Antrag beginnen.
 

Aktuelle Hinweise zum Verfahren Vorsteuervergütung

1. Beifügung der Belege bei der Antragsstellung

Bitte beachten Sie, dass die erforderlichen Belege direkt dem Antrag beizufügen und zusammen mit dem Antrag über das BZSt-Online-Portal zu senden sind. Eine Übermittlung der Belege per E-Mail oder anderen externen Speichermedien unmittelbar an die jeweiligen Erstattungsstaaten entspricht nicht den Vorgaben für das elektronische Verfahren und kann dazu führen, dass in diesen Fällen eine Vergütung abgelehnt wird.

Sollte Ihr Antrag wegen zu großer Datenmengen nicht mit allen erforderlichen Belegen übermittelt werden können, klären Sie bitte mit dem Erstattungsstaat, in welcher Form die Belege beigebracht werden sollen.

2. Währungsänderung in Litauen zum 1. Januar 2015

Litauen tritt ab dem 1. Januar 2015 der Europäischen Währungsunion bei. Die Währung in Litauen ist dann nicht mehr Litauische Litas (LTL) sondern Euro.

Alle Anträge, die ab dem 1. April 2015 gestellt werden und den Vergütungszeitraum 2015 beinhalten, sind dann ausschließlich in Euro zu stellen. Dagegen ist in Anträgen, die die Vergütungszeiträume 2014 und früher beinhalten, als Währung ausschließlich noch Litauischen Litas anzugeben.

Bei Verwendung der ungültigen Währung müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Vorsteuervergütungsantrag abgelehnt wird.

3. Änderung der Präferenzen in Irland zum 1. Januar 2016

Irland wird ab dem 1. Januar 2016 eine Änderung seiner Präferenzen vornehmen. Bei allen Anträgen, die ab diesem Zeitpunkt an den Erstattungsstaat Irland gestellt werden, sind dann auch die erforderlichen Belege dem Antrag beizufügen und zusammen mit dem Antrag über das BZSt-Online-Portal zu senden.

Dies betrifft alle Rechnungen oder Einfuhrdokumente mit einer Steuerbemessungsgrundlage von mindestens 1000 Euro. Betrifft die Rechnung Kraftstoffe, so ist dieser Schwellenwert 250 Euro.
 

Vergütung von Vorsteuer anderer EU-Mitgliedstaaten an inländische Unternehmen

Die EU-Mitgliedstaaten erstatten inländischen Unternehmern unter bestimmten Voraussetzungen die dort gezahlte Umsatzsteuer.

Die Anträge auf Vorsteuervergütung sind elektronisch über das BZStOnline-Portal beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) einzureichen. Papieranträge sind nicht zulässig.

Das BZSt prüft, ob der Antragsteller im beantragten Vergütungszeitraum zum Vorsteuerabzug berechtigt ist und die im Antrag angegebene Steuernummer/Umsatzsteuer-Identifikationsnummer diesem zugeordnet ist. Das BZSt entscheidet über die Weiterleitung des Antrags an den Erstattungsstaat innerhalb von 15 Tagen.
 

Elektronische Antragstellung

Informationen zur Registrierung und der elektronischen Antragstellung im BZStOnline-Portal sind in der Unterrubrik Elektronische Antragstellung zusammengefasst. Eine Anleitung zur Registrierung, zum Ausfüllen des Vergütungsantrags und zur Übermittlung der Belege/Rechnungen finden Sie in den Hilfsmitteln.

Grundsätzliches und Besonderheiten, die bei der Antragstellung in den anderen EU-Mitgliedstaaten zu beachten sind finden Sie in der so genannten Präferenzliste.

Ergänzende Informationen zu rechtlichen Grundlagen für das Vorsteuervergütungsverfahren finden Sie hier.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.
 

Einzelfälle

Gemäß Artikel 18 der Richtlinie 2008/9/EG vom 12.02.2008 ist die Weiterleitung von Anträgen an den Mitgliedstaat der Erstattung ausgeschlossen, wenn der Antragsteller im beantragten Erstattungszeitraum

  • für Zwecke der Mehrwertsteuer nicht als Steuerpflichtiger anzusehen ist,
  • die Steuerbefreiung für Kleinunternehmen in Anspruch genommen hat (§ 19 UStG),
  • ausschließlich der landwirtschaftlichen Pauschalbesteuerung gemäß § 24 UStG unterlegen hat oder
  • ausschließlich umsatzsteuerfreie Lieferungen und Dienstleistungen erbracht hat.

 
Umsatzsteuerliche Organschaften

Erkundigen Sie sich bitte vor der Antragstellung im jeweiligen Erstattungsstaat, ob und inwiefern eine Antragsberechtigung für umsatzsteuerliche Organgesellschaften gegeben ist.
 

Bevollmächtigte

Spezielle Informationen zur Vertretung inländischer Unternehmer durch Bevollmächtigte finden Sie hier.
 

Fragen

Sollten Sie Fragen zum Verfahren haben, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Senden Sie in Ihrer Anfrage niemals persönliche Zugangsdaten wie z. B. PIN, Geheimniswerte oder Zertifikate mit, um Missbrauch mit diesen Daten vorzubeugen.
  

Vergütung von Vorsteuer aus Drittstaaten an inländische Unternehmen

Grundsätzliche Voraussetzung für die Erstattung von Vorsteuer inländischer Unternehmer in Drittstaaten ist das Vorliegen einer Gegenseitigkeitsvereinbarung.

Listen mit Drittstaaten, zu denen Gegenseitigkeit besteht bzw. bei denen keine Gegenseitigkeit vorliegt, finden Sie hier.

Antragstellung

Die Anträge auf Vergütung der Vorsteuer in einem Drittland sind direkt bei der ausländischen Erstattungsbehörde zu stellen.

Hier finden Sie einige Formulare und Anschriften ausländischer Behörden für die Antragstellung in Drittstaaten.
Bitte beachten Sie, dass das BZSt eine ständige Aktualität von Listen, Formularen und Vordrucken nicht gewährleisten kann. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Erstattungsstaat.


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