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Vorsteuervergütung - Inländische Unternehmen

Aktuelle Information zu Nutzungsvoraussetzungen

Bitte beachten Sie, dass eine Nutzung des Beleguploads nur unter bestimmten Systemvoraussetzungen möglich ist:

  • Das JAVA-Applet funktioniert nicht mit Internet Explorer 12 und Google Chrome ab Version 42.
  • Bei der Benutzung von Mozilla Firefox müssen Sie ggf. persönliche Nutzereinstellungen beachten und das JAVA-Applet manuell herunterladen.

Bitte aktivieren Sie die Nutzung von Java-Applet bevor Sie Ihren Antrag beginnen.
 

Aktuelle Hinweise zum Verfahren Vorsteuervergütung

Änderung der Präferenzen in Italien zum 16. Februar 2017

Italien hat ab dem 16. Februar 2017 eine Änderung seiner Präferenzen vorgenommen. Bei allen Anträgen, die ab diesem Zeitpunkt an den Erstattungsstaat Italien gestellt werden, sind die erforderlichen Belege dem Antrag beizufügen und zusammen mit dem Antrag über das BZSt-Online-Portal zu senden.
 

Vergütung von Vorsteuer anderer EU-Mitgliedstaaten an inländische Unternehmen

Die EU-Mitgliedstaaten erstatten inländischen Unternehmern unter bestimmten Voraussetzungen die dort gezahlte Umsatzsteuer.

Die Anträge auf Vorsteuervergütung sind elektronisch über das BZStOnline-Portal beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) einzureichen. Der Vergütungsantrag ist binnen neun Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Vergütungsanspruch entstanden ist, zu stellen. Für die Einhaltung dieser Frist genügt der rechtzeitige Eingang des Vergütungsantrages beim BZSt. Papieranträge sind nicht zulässig.

Das BZSt prüft, ob der Antragsteller im beantragten Vergütungszeitraum zum Vorsteuerabzug berechtigt ist und die im Antrag angegebene Steuernummer/Umsatzsteuer-Identifikationsnummer diesem zugeordnet ist. Das BZSt entscheidet über die Weiterleitung des Antrags an den Erstattungsstaat innerhalb von 15 Tagen.

Beifügen der Belege bei der Antragsstellung

Bitte beachten Sie, dass die erforderlichen Belege direkt dem Antrag beizufügen und zusammen mit dem Antrag über das BZStOnline-Portal zu senden sind. Eine Übermittlung der Belege per E-Mail oder anderen externen Speichermedien unmittelbar an die jeweiligen Erstattungsstaaten entspricht nicht den Vorgaben für das elektronische Verfahren und kann dazu führen, dass in diesen Fällen eine Vergütung abgelehnt wird.

Sollte Ihr Antrag wegen zu großer Datenmengen nicht mit allen erforderlichen Belegen übermittelt werden können, klären Sie bitte mit dem Erstattungsstaat, in welcher Form die Belege beigebracht werden sollen.
 

Elektronische Antragstellung

Informationen zur Registrierung und der elektronischen Antragstellung im BZStOnline-Portal sind in der Unterrubrik Elektronische Antragstellung zusammengefasst.

Grundsätzliches und Besonderheiten, die bei der Antragstellung in den anderen EU-Mitgliedstaaten zu beachten sind finden Sie in der so genannten Präferenzliste.

Ergänzende Informationen zu rechtlichen Grundlagen für das Vorsteuervergütungsverfahren finden Sie hier.

Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.
 

Einzelfälle

Gemäß Artikel 18 der Richtlinie 2008/9/EG vom 12.02.2008 ist die Weiterleitung von Anträgen an den Mitgliedstaat der Erstattung ausgeschlossen, wenn der Antragsteller im beantragten Erstattungszeitraum

  • für Zwecke der Mehrwertsteuer nicht als Steuerpflichtiger anzusehen ist,
  • die Steuerbefreiung für Kleinunternehmen in Anspruch genommen hat (§ 19 UStG),
  • ausschließlich der landwirtschaftlichen Pauschalbesteuerung gemäß § 24 UStG unterlegen hat oder
  • ausschließlich umsatzsteuerfreie Lieferungen und Dienstleistungen erbracht hat.

 
Umsatzsteuerliche Organschaften

Erkundigen Sie sich bitte vor der Antragstellung im jeweiligen Erstattungsstaat, ob und inwiefern eine Antragsberechtigung für umsatzsteuerliche Organgesellschaften gegeben ist.
 

Bevollmächtigte

Spezielle Informationen zur Vertretung inländischer Unternehmer durch Bevollmächtigte finden Sie hier.
 

Fragen

Sollten Sie Fragen zum Verfahren haben, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Senden Sie in Ihrer Anfrage niemals persönliche Zugangsdaten wie z. B. PIN, Geheimniswerte oder Zertifikate mit, um Missbrauch mit diesen Daten vorzubeugen.
  

Vergütung von Vorsteuer aus Drittstaaten an inländische Unternehmen

Grundsätzliche Voraussetzung für die Erstattung von Vorsteuer inländischer Unternehmer in Drittstaaten ist das Vorliegen einer Gegenseitigkeitsvereinbarung.

Listen mit Drittstaaten, zu denen Gegenseitigkeit besteht bzw. bei denen keine Gegenseitigkeit vorliegt, finden Sie hier.

Antragstellung

Die Anträge auf Vergütung der Vorsteuer in einem Drittland sind direkt bei der ausländischen Erstattungsbehörde zu stellen.

Hier finden Sie einige Formulare und Anschriften ausländischer Behörden für die Antragstellung in Drittstaaten.
Bitte beachten Sie, dass das BZSt eine ständige Aktualität von Listen, Formularen und Vordrucken nicht gewährleisten kann. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Erstattungsstaat.


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