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Digitale LohnSchnittstelle (DLS)

Die Digitale LohnSchnittstelle (DLS) ist ein Standarddatensatz mit einer einheitlichen Strukturierung und Bezeichnung von elektronischen Dateien und Datenfeldern für die Datenträgerüberlassung (so genannter "Z3-Zugriff") im Rahmen von Außenprüfungen.

Der Arbeitgeber hat dem Außenprüfer die Daten gemäß den Konventionen der DLS auf einem geeigneten Datenträger zur Verfügung zu stellen.

Wozu dient die DLS?

Die Finanzverwaltung hat die DLS mit der Zielsetzung eines reibungslosen Prüfungsablaufs zur Entlastung von Wirtschaft und Finanzverwaltung erarbeitet.

Die DLS soll dazu beitragen,

  • Zweifelsfragen und Unklarheiten zu den Inhalten von elektronischen Dateien und Datenfeldern,
  • technischen Schwierigkeiten beim Aufbereiten der elektronischen Daten sowie
  • Datennachforderungen durch den Außenprüfer (auf weiteren Datenträgern)

zu vermeiden.

Wie erhalte ich die DLS?

Das aktuelle DLS-Paket mit Datensatzbeschreibung und Musterdaten liegt als zip-Archiv im Download-Bereich bereit.

Wo finde ich die gesetzlichen Grundlagen zur DLS?

Seit dem 1. Januar 2002 hat die Finanzverwaltung das Recht, die Buchführung, die mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt wurde, im Rahmen von Außenprüfungen im Weg des Datenzugriffs zu prüfen (§ 147 Absatz 6 AO).

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1679) hat der Gesetzgeber die Einführung eines einheitlichen Standarddatensatzes als Schnittstelle zum elektronischen Lohnkonto (Digitale LohnSchnittstelle -DLS-) verbindlich festgeschrieben.

Die DLS ist für ab dem 1. Januar 2018 aufzuzeichnende Daten anzuwenden (§ 4 Abs. 2a Lohnsteuer-Durchführungsverordnung).

Das Datenzugriffsrecht nach § 147 Absatz 6 Satz 2 AO auf prüfungsrelevante steuerliche Daten bleibt von der Anwendung der DLS unberührt.


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