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Kindergeld (Fachaufsicht) - Familienleistungsausgleich

System des steuerlichen Familienleistungsausgleichs

Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts darf das Einkommen der Eltern, das diese für das Existenzminimum ihrer Kinder benötigen, nicht besteuert werden. Deshalb bleibt das Einkommen der Eltern in Höhe der Freibeträge nach § 32 Abs. 6 Einkommensteuergesetz steuerfrei. Das Kindergeld wird im laufenden Kalenderjahr monatlich von den Familienkassen ausgezahlt. Zeitlich nachgelagert wird vom Finanzamt bei der Einkommensteuerveranlagung geprüft, ob die steuerliche Wirkung der Kinderfreibeträge höher ist als das Kindergeld. In diesem Fall wird die Einkommensteuer um die Differenz zwischen der steuerlich mindernden Auswirkung der Kinderfreibeträge und dem Anspruch auf Kindergeld gekürzt.

Kindergeld wird auf Antrag des Kindergeldberechtigten (i. d. R. Eltern) von den Familienkassen festgesetzt und ausgezahlt.

Das Kindergeld wird von 14 Familienkassen bei der Bundesagentur für Arbeit und ca. 5.500 Familienkassen bei den öffentlich-rechtlichen Arbeitgebern abgewickelt.

Fachaufsicht über den Familienleistungsausgleich

Dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) obliegt die Fachaufsicht über den Familienleistungsausgleich. Im Rahmen der Fachaufsicht stellt es sicher, dass die Familienkassen die Vorschriften zum Kindergeld einhalten und ihre Aufgaben zweckmäßig erfüllen.

Das BZSt

  • gibt Dienstanweisungen, Einzelweisungen und Merkblätter heraus,
  • führt Schulungen für Familienkassen durch,
  • stellt den Familienkassen ein Lern- und Informationsprogramm zur Verfügung,
  • stellt Antrags- und Bearbeitungsformulare bereit,
  • führt bei Familienkassen Fachprüfungen durch,
  • erstellt eine Kindergeldstatistik.


Informationen für Familienkassen und Kindergeldberechtigte sowie zu den Landesfamilienkassen und die Kindergeldstatistik finden Sie in den Untermenüpunkten in der linken Navigationsleiste.


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