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Muss eine 1-Personen-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren Gesellschafter-Geschäftsführer konfessionslos ist bzw. einer Religionsgemeinschaft angehört, die das Recht Kirchensteuern zu erheben, nicht wahrnimmt wie z.B. muslimische Religionsgemeinschaften oder russisch-orthodoxe Religionsgemeinschaften, sich dennoch zum Verfahren zulassen


Das automatisierte Verfahren zur Erhebung der Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer dient dazu, den Angehörigen steuererhebender Religionsgemeinschaften einen einfachen und unbürokratischen Weg zur Erfüllung ihrer kirchensteuerlichen Pflichten anzubieten. Dafür haben die Kirchensteuerabzugsverpflichteten zur Sicherstellung des zutreffenden Kirchensteuerabzuges erforderlichen Abfragen beim Bundeszentralamt für Steuern durchzuführen. Erster Schritt ist, dass sich die Kirchsteuerabzugsverpflichteten beim Bundeszentralamt für Steuern für den Abruf des Kirchensteuermerkmales zulassen. Die Zulassung zum Verfahren ist allerdings dann nicht erforderlich, wenn der Kirchensteuerabzugsverpflichtete sicher ausschließen kann, dass eine Kirchensteuer abzuführen ist. Sicher ist der Ausschluss aber nur dann, wenn der Alleingesellschafter-Geschäftsführer als einzige natürliche Person des Kirchsteuerabzugsverpflichteten keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört oder konfessionslos ist und bleibt. Sowie dem Kirchensteuerabzugsverpflichteten eine zweite natürliche Person angehört, hat sich die Kapitalgesellschaft beim BZSt zum Verfahren zuzulassen und die Kirchensteuermerkmale abzufragen.


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